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Bewässerungsrohre recyceln

Es gibt zwei Arten von Bewässerungssystemen aus Kunststoff:

Solche Bewässerungssysteme geben über Emitter Wasser ab. Bei dickwandigen Bewässerungsrohren (über 300 µm) sind diese zur Druckkompensation zusätzlich mit einer Silikonmembran versehen. Das sorgt für einen gleichmäßigen Wasserfluss und eine präzise Bewässerung. Zugleich verhindert die Membran auch das Eindringen von Sand, Erde oder Wurzeln. Bei dünnwandigen Bewässerungsschläuchen (150 - 250 µm) sind LLDPE-Spritzgussteile in regelmäßigen Abständen von rund 20 cm eingearbeitet.

Für die unterirdische Bewässerung müssen hohe Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Denn die Rohre müssen einen konstanten Wasserfluss auf mehrere Kilometer Länge gewährleisten. Bei der Qualitätskontrolle führen daher bereits kleine Fehler zum Ausschuss. Die Anschaffung von Neuware ist mit Kosten verbunden, daher ist es sinnvoll die Bewässerungsrohre zu recyceln.

Oftmals sind sperrige und großvolumige Kunststoffe und die unterschiedlichen Materialien in den HDPE-Bewässerungssystemen eine große Herausforderung für den Recyclingprozess. Im EREMA Laserfilter in der ISEC evo Recycling Maschine entfernen drei Schaber kontinuierlich bei jeder Umdrehung Verunreinigungen, vorwiegend das für die Emitter eingesetzte Silikon. Diese Filtereffizienz ermöglicht hohe Durchsatzraten im Recyclingprozess und höchste Regranulat-Qualität.

Vorteile des Recyclings von Bewässerungsrohren

spart Kosten

Energieeffizient

hohe Qualität des Regranulats

Bewässerungsrohre mit ISEC evo verarbeiten

Für das Regranulieren von Bewässerungsrohren ist eine vollständige Ausfilterung von Verunreinigungen wie Silikone und Fremdpolymere notwendig. Besonders gut eignet sich dafür die ISEC evo von PURE LOOP mit Doppelentgasung und EREMA Laserfilter. Hersteller, die ihre Tropfbänder und Bewässerungsrohre mit der Technologie von PURE LOOP recyceln, haben eine Rückführungsquote von bis zu 20 Prozent. Und das ohne Einbußen an Qualität.

Bereits am Materialeinzug werden die Vorteile der Maschine bemerkbar. Die ISEC evo zeichnet sich durch eine flexible Materialzufuhr aus. Egal ob sperrige Rohre, Produktionsabfälle, Anfahrklumpen oder komplette Rollen mit Schläuchen – durch die großzügige Förderraumbreite und Schneidraumbreite wird die Maschine den Anforderungen gerecht.

Maschinenausführung „entgast“ mit Laserfilter

Die Qualitätskontrolle der Bewässerungsrohre wird mit Wasser durchgeführt. Damit wird überprüft, ob die Bewässerungsrohre die strengen Qualitätsstandards von maximal zwei sogenannten Pinholes pro 10 Kilometer erfüllen. Die Feuchte erschwert zusätzlich den Recyclingprozess. Um einen Qualitätsverlust des Regranulats zu vermeiden, ist daher eine Recyclinganlage mit Extruderentgasung erforderlich. Diese Maschinenausführung verarbeitet hygroskopische Materialien, die insgesamt bis zu 4 % Feuchte oder andere Verunreinigungen aufweisen.

Die Maschinenausführung „entgast“ entfernt Feuchtigkeit an zwei Stellen:

  1. Bei der Rückwärtsentgasung, die im konischen Übergang vom Schredder zum Extruder stattfindet. Dort werden die Kunststoffe erwärmt, schonend aufgeschmolzen und dabei Feuchtigkeit rückwärts entgast.
  2. Die restliche Feuchtigkeit wird anschließend aus der Schmelze mithilfe einer hocheffizienten Vakuum-unterstützten Entgasung entfernt.

Der EREMA Laserfilter entfernt rasch und kontinuierlich die Verunreinigungen und sorgt so für hohe Durchsatzraten und hohe Qualität des Regranulats.

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Hochflexible Anlage, um Bewässerungsrohre zu regranulieren

Die ISEC evo recycelt effizient eine Vielzahl an Materialien unterschiedlicher Formen:

  • dickwandige Rohre
  • dünnwandige Bänder
  • Klumpen
  • ganze Rollen

Verarbeitung von Klumpen

Die Recycling Maschine ISEC evo verarbeitet auch Klumpen aus der Produktion von Bewässerungsrohren. So kann das Material für die Herstellung von Tropfbändern und dickwandigen Rohren wiederverwendet werden.

Success Story 

Kunden, die bereits Rohre und Schläuche auf der ISEC evo Maschine recyceln, haben in gemeinsamen Versuchen mit PURE LOOP Bewässerungsrohre und -schläuche mit Regranulat-Anteil hergestellt. Die Versuche haben im Detail folgendes ergeben:

  • HDPE/LDPE Standard-Tropfbewässerungsbänder (mit einer Dicke von 100 µm) wurden mit einem Regranulat-Anteil von 10 Prozent (Regranulat produziert auf ISEC evo) hergestellt. Bei dem oben beschriebenen Qualitätstest über einen Zeitraum von 48 Stunden wurden die gleichen Qualitätskriterien erreicht, wie mit Schläuchen aus reiner Rohware.
  • HDPE/LDPE Standard-Tropfbewässerungsbänder (mit einer Dicke von 200 µm) wurden mit einem Regranulat-Anteil (Regranulat produziert auf ISEC evo) von 25 Prozent produziert. Bei dem oben beschriebenen Qualitätstest über einen Zeitraum von 48 Stunden, wurden die gleichen Qualitätskriterien erreicht, wie mit Schläuchen aus reiner Rohware.
  • HDPE Bewässerungsrohre mit Silikontropfer (mit einer Dicke von 400µm) wurden mit einem Regranulat-Anteil (Regranulat produziert auf ISEC evo) von 30 Prozent produziert. Bei dem oben beschriebenen Qualitätstest über einen Zeitraum von 24 Stunden wurden die gleichen Qualitätskriterien erreicht, wie mit Rohren aus reiner Rohware.

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